Rolf Goebel Projekte

Schlamm?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen Ihr Badezimmer renovieren und am Abend, nachdem alle Tapeten neu getüncht, die Farbe der Neige zugeht, die Müdigkeit Sie überkommt, das kühle Bierchen im Kühlschrank auf Sie wartet…

…und jetzt noch Pinsel, Rollen, Eimer auszuwaschen sind…

Am einfachsten geht das im hauseigenen Keller, im eben gestrichenen Bad oder auch in der Küche.
Wäscht sich alles weg, kein Ding.

Oder?

Nun, da entstehen ja doch eine Menge Farbreste, die – anders als noch bis vor ein paar Jahren – nicht mehr einfach so in die Kanalisation gewaschen werden sollten. Aber viele Unternehmen – vielleicht auch Ihre Mitarbeiter/innen tun genau dies noch ungeniert, was der Natur zwar nicht dringend ein Chaos oder dem Planeten Umweltverschmutzung bereitet, da es Natur- bzw Wasserbasierte Wand-, Raum- und Fassadenfarben sowie Strukturputze sind, dennoch hat man bei sowas nicht ein ungutes, unsauberes Gefühl in der Magengegend?

Das Tun aus Ihrem Badezimmer multiplizieren wir nun mit 20, 30, 40 oder sogar 60 angestellten Malern / Malerinnen in einem mittelständischen Handwerksbetrieb gleich um die Ecke.

<<Eben mal ein Krankenhaus gestrichen>>

In 2021 kam die Anfrage eines mittelständischen, Nordhessischen Handwerksbetriebes mit ca 50 Mitarbeitern, genau dieses Einspeisen von Farbschlamm in die Kanalisation zu vermeiden. Der Betrieb entsorgte den Farbschlamm zwar schon seit nahezu zwei Jahrzehnten in Eigenregie, statt es einfach in den Kanal zu leiten, aber Zeit- und Materialaufwendungen diesbezüglich waren so enorm kostspielig geworden, es musste eine Lösung her.

Vollautomatisch, sicher, zukunftsorientiert.

Man kann es nur als Liebe zur Natur bezeichnen, dass der Inhaber über zwei Jahrzehnte immer wieder Reinigungssysteme, Pumpen und sehr viel Zubehör angeschafft und ausgewechselt hat, um das ehemalige, nicht wirklich effiziente System am laufen zu halten.

Am Ende jedoch hatte der Zeitgeist zu lange genagt, die Anlage funktionierte nicht mehr, es ging nicht mehr, Zeit und Kosten in Material und Entsorgung des Schlamm waren schlichtweg zu hoch.

Göbel Projekte machts möglich

Das Problem wurde in engster Kooperation mit dem Unternehmensinhaber des Handwerkbetrieb gelöst, es funktioniert nunmehr (es ist ein kompletter, einzigartiger Prototyp) seit über einem dreiviertel Jahr reibungslos, mit kleinen Nachjustierungen der Sensoren, Pumpeneinstellungen und natürlich der Sensibilisierung der Handwerker/innen, die das System täglich nutzen.

  • Bis zu 800 Liter Farbschlamm entstehen täglich in solch einem Betrieb
  • Sobald der Farbschlamm sich absetzt, wird er Beton-hart
  • Pumpen müssen regelmäßig gewartet, repariert, gesäubert, ersetzt werden
  • Filter gibt es schlichtweg nicht am Markt
  • Die meisten Unternehmer stehen hier vor einer schier unlösbaren Aufgabe, also wird die Entsorgung der ausgewaschenen Pinsel, Quaste und Rollen schlicht „weiter betrieben wie schon seit eh und je“

Kennen Sie das Problem?

„Wie lösen wir das?“

Simple Frage – große Wirkung.

Es gibt Anbieter, die für kleine Unternehmen Komplettlösungen anbieten, welche aber nur auf wenige Mitarbeiter, tägliches Reinigen, keine Wochenend- oder Feiertagsbedingungen (da trocknet der Schlamm nämlich besonders schnell, weil er nicht umgewälzt werden kann) ausgelegt sind – schlicht gesagt, es funktioniert langfristig nicht.

Doch, bevor wir hier zu sehr ins schriftliche Detail gehen, einige Daten zur konzipierten Anlage:
  • automatische Wasserzufuhr – Steuerung
  • Sicherung bei defekter Leitung
  • Warmwasser zur Pinsel- und Rollenreinigung in winterkalten Tagen
  • gezielte Schlammfilterung
  • zeitgesteuerte Umwälzung und Lagerung
    • auch Feiertags mehrfache Gesamtumwälzung
    • um Eintrocknen zu vermeiden
  • per Knopfdruck gesteuertes Abpumpen
    • des Farbschlamm in einen externen Container
    • wo dieser von Wasser befreit
    • zur Verdickung eingemörtelt
    • und zur Trocknung in Bäckerkörbe gelagert
    • und nach drei Tagen in den Baumüll bedenkenlos entsorgt werden kann

Noch Fragen? 😉

  • Drei Hochdruckgeräte
  • Drei Waschplätze
    • mit je einem Hochdruck-Rollenreiniger
    • einer Warmwasserbrause Hands-Free
    • einer Vielwasserleitung mit Sprühstrahl zur Nachreinigung, ausspülen von Eimern und Kleistergeräten
  • 1000 Liter Schlammtank, rund, damit sich der Schlamm nicht in Ecken und Kanten festsetzt
    • Wartungsklappen – zur jährlichen Reinigung
  • Automatischer Zement (Flockmittel) Zuführer, der per Knopfdruck 10 Sekunden lang Flockmittel einspeist
  • 1000 Liter Schlammabsetz-Tank mit 400 Volt Quirl der das Flockmittel gleichmäßig in den Farbschlamm einbringt
  • 800 Liter Sammelbecken für Wasser, welches in die Kanalisation einfließen kann, nachdem der Flockprozess und das Abscheiden des Farbschlamms erfolgte
  • Automatische Warmwassermischanlage – damit auch im Winter die Farbe nicht an der Deckenbürste gerinnt udn die Finger warm bleiben, während bei zu heißem Wassergemisch zB Acrylbasierte Farbsubstanzen einflocken
  • Automatischer Wasserstop der gesamten Anlage
  • Zeitschaltungen für Wasserzufuhr, Umwälzungen (auch an Sonn- und Feiertagen) sowie Licht aus, Notstrom aus, Leitungsbruch aus
  • und viele Details mehr

Nachfolgend einige Fotos aus der Konzeptionszeit, Bauphase und Realisation des Projekts, gern kann zu Ihrer Information eine Besichtigung der AKTIVEN Anlage erfolgen.

Interesse, der Natur, Ihrem Kanalisationsnetzwerk, dem eigenen Gewissen, der Kundschaft und insbesondere den Mitarbeiter/innen in Ihrem Betrieb ein ruhiges Gewissen zu geben?

Sprechen Sie mich an. 05633 99 33 960 für ein kostenloses Infogespräch,
die Lösung, Ihren betrieblichen Anforderungen – je nach Mitarbeiterzahl und kalkulierbarer Schlammmenge – entsprechend, konzipieren und bauen wir gemeinsam Ihre Anlage.

Zukunftsgerecht, Umweltfreundlich.

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