Göbel Projekte

Archäologie

Westheim in NRW, ein kleines Mekka für Archäologen
aus Ungarn, Holland, Deutschland und Italien an der idyllischen Diemel…

Die Ausgrabungen in Marsberg Westheim gehen dem Ende zu, ich kann voller Stolz behaupten, von Anfang an – mit kleinen Unterbrechungen – dabei gewesen zu sein. 

Zwar „nur“ als Bagger – und Radladerfahrer, aber immerhin durfte ich mit meinen Erdaushub-Löffeln so einige Artefakte freilegen und die komplette Erdanhäufung von 45.ooo Kubikmetern umlagern, auslagern, wieder einlagern und komprimieren. 

Bis in 3m Tiefe wurde das Erdreich in kleinen Schichten abgetragen.

Einen recht feinen Bericht zum Geschehen finden Sie übrigens HIER

Baumaschinen operieren zu können, bringt einem so manche besondere und oftmals außergewöhnliche Tätigkeit an die Hand.

Es kam etwas überraschend, als Salisbury Archaeology aus Ungarn anrief und anfragte, ob ich einen Bagger fahren könne. Selbstverständlich, war meine Antwort, aber auf zwei bis zehn Zentimeter geringe Abtragung war ich dann doch nicht gefasst.

Ein Brunnen aus dem Mittelalter

Es begab sich allerdings, dass die ungarischen „Sicherheit an Baustellen“ Verständnisse nicht ganz dem deutschen und vorgeschriebenen Standard entsprachen. Somit übernahm ich die Einsatzplanung von Maschinen, Sicherheitsabsperrungen sowie die Sicherheitstrainings der Ausgrabungstechniker und des Supportpersonals.

Mit einem CAT 315F sowie einem EC 250 Volvo wurde in geringen Lagen und Schichten Humus und Erdreich abgetragen, mit dem CAT 980 Radlader aus dem unmittelbaren Ausgrabungsfeld geschafft, wieder zurück gefahren, eingebaut und mit einer Bomag Verdichtungswalze verdichtet.


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